British Kurzhaar

Die Ernährung einer Britisch Kurzhaar Katze

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Katzen essen nicht nur Mäuse. (M. A. Gardner)

Das Vitamin A reicht man der Britisch Kurzhaar Katze durch Hinzufügung von geriebenen gelben Rüben im Fleisch, Vitamin B ist reichlich in Hefeflocken enthalten, die man immer über das Futter streuen sollte.
Der Duft und Geschmack von Hefe wird von den Katzen geliebt; durch Zusatz von Hefeflocken frisst sie sogar auch Speisen, die sie ohne diese stehen lassen würde.
Vitamin E ist in Butter und Eigelb enthalten; beides muss in den Speisezettel gelegentlich eingebaut werden.

Also: Frischfleisch, in mundgerechte Stücke zerteilt (kein frisches Schweinefleisch!), jedoch alle Innereien von Rind, Kalb, Schwein, Geflügel und Wild, Seefisch gedünstet, alles überstäubt mit einem Kalkpräparat und Hefeflocken; Sahnequark, Jogurt und immer frisches Wasser. Und alles darf nie eisgekühlt aus dem Kühlschrank kommen, sondern sollte eher Zimmertemperatur haben!

Die Aufzählung wäre unvollständig, wollte man nicht auch noch die heute in großer Menge angebotenen Futterkonserven erwähnen. Es gibt Büchsenfutter und Trockenfutter. Letzteres lieben die Katzen besonders, und es ist auch gut für ihre Zähne, wenn sie darauf herum kaufen. Doch empfiehlt es sich – und sogar die Hersteller selbst sagen es -, Trockenfutter nur in kleinen Mengen zu geben, so etwa wie wir Kekse naschen. Trockenfutter und Büchsenfutter haben den Vorteil, das sei bereits mit den notwendigen Aufbaustoffen angereichert sind, haben aber den Nachteil, den eine ausschließliche Büchsenernährung auch für uns Menschen hätte: es fehlen die in frischer Nahrung vorhandenen Gärungsstoffe und Proteine, und die Konsistenz ist zu breiig, um den Zähnen der Katze genug zu tun zu geben.

Als Abwechslung und auf Reisen ist es im Übrigen jedoch hervorragend zum Verfüttern geeignet. Die Häufigkeit der Mahlzeiten kann man bei der ausgewachsenen Britisch Kurzhaar Katze auf zwei Mal täglich einschränken. Jungtiere, die nicht mehr bei der Mutter sind, müssen mindestens drei Mal am Tag gefüttert werden, und wenn sie noch sehr klein sind, sogar vier bis fünf Mal. Sehr kleine Kätzchen benötigen auch noch die Zugabe von Kohlenhydraten, am besten in einem Brei, gemischt aus Instant-Haferflocken, Sahnequark, Calcium, einige Tropfen Vitaminpräparat für Tiere, angerührt mit heißem Wasser. Und natürlich Fleisch, wie die Großen.

Für den Uneingeweihten ist eine Katze wie die andere, doch selbst echte Katzenliebhaber sind überrascht, wenn sie erfahren, wie viele offizielle anerkannte Katzenrassen es auf der Welt gibt.
Rassekatzen mit Stammbaum werden in zwei Grundtypen aufgeteilt, die sich im Knochenbau und allgemeinen Erscheinungsbild unterscheiden. Der eine Typ ist kurz und gedrungen und macht einen kräftigen Eindruck. Beine, Rücken, Hals und Schwanz sind kurz, die Ohren winzig, und große, runde Augen sitzen in einem großen Kopf mit vollen Wangen. Der andere Typ ist leichter gebaut, schlank und geschmeidig; Beine, Rücken, Hals und Schwanz sind länger, ebenso der Kopf; die Ohren sind groß und spitz und die Augen schräg gestellt oder mandelförmig.

Die erste Gruppe wird weiterhin nach Länge des Haarkleides unterteilt. Katzen mit langer, fülliger Haartracht sind als Perser oder Langhaarrassen bekannt, während solche mit kurzem, anliegenden Fell als britische, amerikanische oder auch europäische Kurzhaarkatzen bezeichnet werden, je nach Herkunft oder Land, wo sie gezüchtet werden.
Auch die zweite Gruppe wird noch weiter unterteilt, obwohl die anmutige Katzenart nur als Kurzhaar gezüchtet wird. Sie schließt die sehr beliebten Siamesen ein. Die anderen Arten innerhalb dieser Gruppe werden unter der Bezeichnung außereuropäische Kurzhaarkatzen zusammengefasst. Hierher gehören die von den Siamesen abstammenden, einfarbigen Exoten und ältere, seit langem eingeführte Rassen, zum Beispiel die abessinische Katze, das russisch-blaue Kurzhaar, die Burmesen-Katze und das einzigartige, gekräuselte Kurzhaar (Rex).